Gymnasium Essen-Werden zu Gast bei King Charles III

Wie sieht London in Wirklichkeit aus? Wie schmecken Fish and Chips mit Essig? Ist die Tower Bridge tatsächlich so imposant und würden sie King Charles und Queen Consort antreffen? Nach zwei Jahren Corona hatten die Schülerinnen und Schüler der Englisch Plus Profilklasse 7c sowie eine weitere Klasse, die 8e, am Gymnasium Essen-Werden Fernweh und großes Interesse daran, endlich einmal London zu entdecken. Also ging es auf große Fahrt: In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhren insgesamt 46 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Englisch Plus Lehrerinnen des Gymnasium Essen-Werdens über Dünkirchen nach London. Die Nacht war kurz und die Fährüberfahrt um 04:00 Uhr morgens besonders spannend und aufregend!

„Es ist das erste Mal, dass ich auf einer großen Fähre bin. Und dann gab es als Begrüßung auf der Überfahrt auch noch ein echtes English Breakfast“, berichtete der Siebtklässler Julius begeistert von der Fahrt. Bereits in Dover wartete die erste Sehenswürdigkeit: Staunend wurden die Konturen der britischen Kreidefelsen begutachtet. Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichte man London zur frühen Morgenstunde am Samstag, wo man gelegentlich ein paar Jogger in der Großstadt antraf. Zur Frühstückszeit standen alle Schülerinnen und Schüler bereits vor den Toren des Buckingham Palace. Eine Gelegenheit, mit King Charles und seiner Queen Consort ein Tässchen Tee zu genießen, ergab sich dabei aber nicht, denn eine Walking Tour stand fest auf dem Programm und die Wahrzeichen Londons warteten. „Uns hat die Tower Bridge besonders gut gefallen. Sie ist in Wirklichkeit total groß und imposant!“ erzählten Philipp und Lou aus der 7c. Mit der Tube ging es dann weiter in Richtung South Kensington und später zum Piccadilly Circus. „Im Englischbuch ist die Tubekarte sehr einfach zu verstehen, aber in der Praxis ist die Tube doch eine Herausforderung“, stellte Theo aus der 8e fest. „Aber es war total spannend das System des Undergrounds kennenzulernen und auch die Menschen und die Großstadt. Die Menschen waren sehr freundlich und hilfsbereit, als wir nach dem Weg fragten“, berichteten Freya und Lucia.

Die Englisch Plus Profilklasse konnte endlich nach der langen Corona-Phase ihre Freude am Englischlernen praktisch anwenden. Bisher hatten sie die Wahrzeichen im Unterricht kennengelernt, nun erkannten sie sie auch in der Wirklichkeit wieder. „Es ist uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler die kulturellen und sprachlichen Kompetenzen lernen und auch aktiv anwenden können. Eine Fahrt nach London bietet eine authentische Gelegenheit, diese Kompetenzen zu schulen und zu praktizieren“, sagt Ting Klingsch, die das Englisch Plus Profil koordiniert. „Es war uns eine große Freude, unseren Schülerinnen und Schülern diesen eintägigen Kurzeindruck zu ermöglichen.“ Das Englisch Plus Profil am Gymnasium Essen-Werden sieht vor, die Freude an der englischen Sprache und Kultur zu schulen und zu fördern. Besonders die Förderung der mündlichen Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Englisch Plus ist eines der traditionellen Profile am Gymnasium Essen-Werden. „Vor der Fahrt haben die Schülerinnen und Schüler kurze Referate zu den Sehenswürdigkeiten auf Englisch vorbereitet. London und die Reise haben die Sinne der Schülerinnen und Schüler geschult und bereichert. Wir glauben fest daran, dass sie einen Entwicklungsschritt weiter sind und sie können alle sehr stolz auf sich sein“, sagt Lena Pfeifer, Klassenlehrerin der 7c.

So wurden auf der Wochenendfahrt nach London nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den begleitenden Lehrkräften bleibende Erinnerungen geschaffen.

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