MINT Botschafter

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-12 führen an Grundschulen und in den Fachräumen Experimente mit den Grundschülerinnen und Grundschülern durch.

Es gibt drei Module, die mit den Grundschulklassen der Jahrgänge 2 bis 4 durchgeführt werden:

  • Jahrgang 2: Experimente zum Schweben und Sinken anhand der KINT Experimentierboxen.
  • Jahrgang 3: Experimente zum Thema Stoffveränderungen/chemische Reaktion.
  • Jahrgang 4: Interaktive Lernumgebungen zum Thema Sonnenschutz. Umgang mit dem Computer.
Ablauf

Die Grundschüler werden in Kleingruppen von 3-4 Schülern von ebenfalls 2-4 Schülern des Gymnasiums betreut. Die Aufgaben und Experimente werden als Stationenlauf von den Gruppen durchlaufen, wobei die Betreuer fest bei ihrer Gruppe bleiben.
Die Gymnasiasten lernen hier eine neue Rolle („Lehrerrolle“) kennen, die sie stark herausfordert, die aber auch meistens viel Freude bereitet. Das gilt besonders für die adressatengerechte Aufarbeitung der naturwissenschaftlichen Kontexte. Die Gymnasiasten werden vorher geschult, so dass sie in der Lage sind, kindgerecht naturwissenschaftliche Phänomene zu kommunizieren. Für die Grundschüler bietet sich die Gelegenheit, naturwissenschaftliche Phänomene zu ergründen und  selbständig zu experimentieren, was häufig im regulären Grundschulunterricht schwierig umzusetzen ist.
Das chemische Projekt zu Stoffveränderungen wurde am Gymnasium Werden entwickelt und u.a. auf MINT-Lehrerfortbildungen vorgestellt.

MINTeinander

Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen KITA, Grundschule und Gymnasium. Das von der Telekom Stiftung geförderte Projekt trägt dazu bei, dass Kinder schrittweise Kompetenzen erwerben. Dazu fördert die Telekom Stiftung Fortbildungen und Materialien zum Thema Magnetismus, mit denen sich die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen im Rahmen eines Spiralcurriculums untereinander abstimmen können.

Das Gymnasium Werden kooperiert bei diesem Projekt mit der Ludgerus-Grundschule und der Kita Rummelpott (beide aus Essen-Werden).

Flüchtlingsprojekt: Wir haben die gleiche Natur

Seit dem Sommer 2016 werden am Werdener Gymnasium Flüchtlingskinder in so genannten Seiteneinsteigerklassen unterrichtet. Neben Deutschunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler auch Unterricht in Naturwissenschaften zur Förderung der Integration. Das Ziel des Projekts ist es, den Flüchtlingskindern mit dem Projekt die Möglichkeit zu bieten, ihr bereits vorhandenes Wissen und ihre Erfahrungen zur Natur und den Naturwissenschaften mit anderen Schülerinnen und Schülern zu teilen. Durch die Kommunikation bzw. den Austausch über die Natur und naturwissenschaftliche Phänomene bekommen die Flüchtlingskinder die Gelegenheit zu zeigen, was sie bereits über die Natur wissen. Dieser Ansatz erscheint sinnvoll, um die Flüchtlingskinder in ihrem Selbstkonzept zu stärken.